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KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Blick in den Stollen

Die Klasse 8F hat im März 2026 im Rahmen ihres Projektes zum Nationalsozialismus an einer Führung teilgenommen.

Was habt ihr alles gemacht?.
Als Erstes haben wir uns den „Goldfisch-Raum“ angesehen. Dort gab es viele gezeichnete Bilder von Jacques Barrau. Das war ein KZ-Häftling, der das Leben im KZ heimlich gezeichnet hat.


Es gab noch einen Riesen-Kochtopf, den großen Flugzeugmotor der Firma Daimler-Benz, den „Wagen“ und das Werkzeug, mit dem die Steine aus dem Berg gebracht wurden. Es ging in diesem Raum um die Arbeit der KZ-Häftlinge.

 

Bild 1: Blick in den Stollen.
 

Aus der KZ Gedenkstätte

Dann sind wir in den oberen Teil der Gedenkstätte gelaufen. Dort ging es um das Leben der KZ-Häftlinge. Diese haben in einer Schule gelebt, wo die KZ-Gedenkstätte heute steht. Die Häftlinge haben in den ehemaligen Klassenzimmern gelebt, immer 150 pro Klassenzimmer in Hochbetten. Sie hatten nur einen Anzug, in dem sie gelebt, geschlafen und gearbeitet haben.

 

Bild 2: Das Foto mit den Holzstäben ist aus der KZ-Gedenkstätte aufgenommen. Es zeigt die Schule in der die KZ-Häftlinge untergebracht waren, also das eigentliche KZ. Die Holzstäbe, die um die Gedenkstätte herumgebaut sind, sollen das Eingesperrtsein ("hinter Gittern") der Häftlinge symbolisieren. Die Fenster der Schule waren damals auch mit Holz zugenagelt aus Schutz vor den Bomben.
 

Alexanderbaum

Es ging auch um die Familie Horber. Das war die Hausmeisterfamilie, die in der Schule gewohnt hat. Die Familie hat den Häftlingen sehr geholfen.


Dann ging es auch um Alexander Rudenko. Sein Bein hat sich bei der Arbeit in der Mine durch eine Verletzung entzündet. Ihm wurde das Bein von einem Gefangenen abgenommen, der Arzt war. Das rettete ihm sein Leben. Er sollte mit dem Zug nach Auschwitz gebracht werden. Aber er kam dort nie an, weil der Krieg aus war. Alexander überlebte und konnte deshalb erzählen, wie es damals war.

 

Als Letztes ging es noch um Vinzenz Rose, auch ein ehemaliger KZ-Häftling. Vinzenz hatte es geschafft, aus dem KZ zu fliehen.

 

Bild 3 : Alexanderbaum. Im Hintergrund sieht man die KZ-Gedenkstätte, die auf dem Schulhof der Grundschule steht, in dem das KZ war.

 

Führung der Klasse 8F in der KZ Gedenkstätte

Was hat euch am besten gefallen?

 

  • Es gibt einen Goldfischpfad, von dem uns die Führerin erzählt hat. Goldfisch war der Name einer unterirdischen Rüstungsfabrik. Die Häftlinge aus dem KZ wurden für diese Fabrik gebraucht.

  • Wir haben viel über einen Überlebenden gehört: Alexander Wladimirowitsch Rudenko. Für ihn wurde ein Baum vor der KZ-Gedenkstätte gepflanzt, der „Alexandersbaum“.

  • Es war ein Original-Flugzeugmotor ausgestellt, der in der unterirdischen Fabrik hergestellt worden ist.

Frau Roos und die Schülerinnen und Schüler der 8F
Abschließend meinten die Schüler der Klasse:

„Es war richtig spannend und interessant zu hören, was Fr. Roos alles über die Zeit im KZ erzählt hat. Wir finden es wichtig, dass auch andere Klasse die KZ-Gedenkstätte besuchen. So kann man auch etwas außerhalb des Geschichts-Buches „in echt“ lernen.

 

Wir waren alle sehr betroffen, was den Häftlingen alles Schlimmes passiert ist und was ihnen angetan wurde. Hoffentlich passiert so etwas nie wieder.“ 
 

Einen großen Dank an Fr. Roos Sie hat die Führung sehr interessant gestaltet. Genau passend für die Schülerinnen und Schüler. ♡

 

Bild: Figur aus dem Museum, die Alexander Rudenko symbolisieren soll.