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Führung auf dem Jüdischen Friedhof am 17.04.26

Kl. 8F betritt den Friedhof zu Beginn der Führung
Gedenkstein
Blick in den Friedhof von außen

Die Klassen 8F war im Rahmen ihres Projekts zum Nationalsozialismusam zur einer Führung auf dem Jüdischen Friedhof im Breitenloch in Heilbronn

 

Durchgeführt und sehr engagiert vorbereitet wurde die Führung durch Herrn Schmidt, ein ehemaliger Lehrer und Ausbilder in der Lehrerbildung.

Das haben sie danach berichtet:

 

Was habt ihr alles gemacht?

  • Wir sind mit dem Bus zum Friedhof im Breitenloch gefahren. Das ist neben dem Botanischen Obstgarten.

  • Man braucht einen Schlüssel, um hineinzukommen. Herr Schmidt hat uns aufgeschlossen und wir konnten hinein.

  • Wir haben uns dort viele Gräber von bekannten jüdischen Familien angesehen, wie z.B. von der Familie Gumbel. Herr Schmidt konnte uns viele Informationen über die ganzen Familien erzählen.

  • Herr Schmidt hat uns auch erklärt warum auf jüdischen Grabsteinen Texte in deutsch und hebräisch stehen.

  • Außerdem haben wir gelernt, dass jüdische Friedhöfe immer nach Osten ausgerichtet sind. Dort geht die Sonne auf. Auch die hebräische Schrift ist auf der Ostseite der Grabsteine.

  • Dann konnten wir selbst herausfinden wie viele Teile der Friedhof hat. Es gibt ganz alte Gräber aus der Zeit bis zum 2. Weltkrieg. Und es gibt auch einige neuere Gräber. Das Neueste ist von 2024. Der Friedhof wird nämlich heute noch benutzt.

  • Wir haben uns am Schluss noch das große Mahnmal angeschaut. Auf diesem Mahnmal stehen die Namen von allen Heilbronner Juden, die im 2. Weltkrieg umgebracht wurden.

  • Es gibt auch noch 2 Gedenksteine auf dem Friedhof: Einer erinnert an die Zeit des Nationalsozialismus und daran, dass so etwas nie wieder passieren soll. Der zweite erinnert an 4 – 6 unbekannte Juden. Diese wurden in einem Massengrab ohne Namen irgendwo auf dem Friedhof beerdigt.

  • Es war sehr spannend, was den jüdischen Familien in Heilbronn alles passiert ist, aber auch ziemlich traurig.

     

Was hat euch am besten gefallen?

  • Wenn man in den Friedhof reinkam, war es wie in einer anderen Welt, einfach unbeschreiblich schön.

  • Dass man so viel über die jüdischen Personen aus Heilbronn erfahren hat, die auf dem Friedhof begraben sind.

  •  Die vielen schönen alten Grabsteine.

  • Dass wir Grabsteine von bekannten Personen gefunden haben. Anna Wolf und Hermann Wolf z.B. kannten wir schon von der Stolpersteine-Führung.

 

Gibt es noch etwas Besonderes, von dem ihr berichten möchtet?

  • Auf jüdischen Friedhöfen werden keine Blumen angepflanzt, sondern weiße Steine aufs Grab gelegt.

  • Es war interessant zu erfahren, dass jüdische Grabsteine auf zwei Sprachen beschriftet sind. 

  • Alle männlichen Personen mussten auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Da es sehr heiß war, haben wir ganz schön darunter geschwitzt. Aber natürlich haben wir trotzdem alle eine Mütze oder Käppi oder Kapuze getragen.
     

Was würdet ihr beim nächsten Mal gerne wieder machen?

  • Den Friedhof mit mehr Zeit anschauen.

  • Auch mal eine Synagoge von innen sehen.
     

Vielen Dank an Herrn Schmidt für die interessante Führung!

ein verzierter Grabstein mit hebräischer Schrift
Gedenkstein für die unbekannten Juden
Inschrift auf einem Grab
Kontakt

Alfred-Finkbeiner-Straße 1
74072 Heilbronn

 

Montag, Dienstag und Donnerstag:
07.30 -12.30 Uhr  und 13.30 - 14.30 Uhr

Mittwoch:
07.30 - 12.15 Uhr

Freitag:
07.30 - 13.15 Uhr

 

 

Telefon:(07131) 39043500
Telefax:(07131) 39043501
E-Mail:
Rektorin:Kerstin Freudenthaler
Konrektorin:Rani Millich

 

Zur Info: Aus Kapazitätsgründen bieten wir aktuell keine Plätze für Sozialpraktika an!

 

 

 

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